Barbara Ludwig tritt nicht mehr an

Licht und Schatten kennzeichnen die Amtszeit von OB Barbara Ludwig.
Nach der Ankündigung der Oberbürgermeisterin, im nächsten Jahr nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten, fällt unsere Sicht auf die Amtszeit von Frau Ludwig deutlich kritischer als in anderen Kommentaren aus.
Erfolgen wie der Belebung des Brühlboulevards und der Entwicklung des Uni Campus stehen mehr als fragwürdige Entscheidungen gegenüber. Ihr übergroßes Engagement für die linke Kulturszene warf bei Bürgern jenseits des Jugendalters die Frage auf, was für sie getan wurde. Ludwig stand zudem massiv in der Kritik für den forcierten Abriss teils denkmalgeschützter Gründerzeitzeilen und historischer Fabrikgebäude unter dem Schlagwort „Stadt der Moderne“. In der Folge
prägen eintönige Zweckbauten und wenig attraktive Parkhäuser das Stadtbild.
Katastrophal auch ihr Auftreten im Nachgang des Mordes an Daniel H. im vergangenen Jahr.
Chemnitzerinnen und Chemnitzer, die ihr grundgesetzlich garantiertes Recht auf öffentlichen Protest wahrnahmen, pauschal als Menschen zu
verunglimpfen, die Zitat….“durch die Stadt rennen und Menschen bedrohen“… kann nur als Affront bezeichnet werden.
Mit Blick auf ihre bestenfalls durchwachsene Bilanz ist Ihre Ankündigung, den Posten an der Stadtspitze zu räumen eine gute Nachricht für Chemnitz.

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