Asylgipfel in Chemnitz

Von Tino Schneegass

Am 1.2.16 hatten rund 1200 Chemnitzer Bürger die Gelegenheit, in einer von der Stadtverwaltung anberaumten Veranstaltung, ihre Fragen an die Vertreter der Stadtratsfraktionen zur aktuellen Asylproblematik zu stellen. AfDFraktionschef Dr. Roland Katzer nahm für unsere Partei an der Diskussion in der Chemnitzer Stadthalle teil.

Bereits eine Stunde vor Einlass standen Bürger in langen Schlangen vor dem Eingang, wo von Security-Mitarbeitern strenge Ausweis-und Personenkontrollen durchgeführt wurden. An den deutschen Grenzen vermisst man ähnlichen Kontrollaufwand derzeit. Die Stadträte betraten die Stadthalle sicherheitshalber durch einen Seiteneingang. Martin Kohlmann von der Fraktion Pro Chemnitz, musste seine Teilnahme gerichtlich einklagen, da OB Ludwig ihn als Stadtrat einfach „vergessen“ zu haben schien, Roland Katzer erhielt bei seinem Erscheinen auf dem Podium lang anhaltenden Applaus.

Schnell entwickelte sich eine kontroverse Diskussion, in der zahlreiche Bürger ihre Sorgen und Sicherheitsbedenken äußerten. OB Ludwig wurde mit Rücktrittsforderungen konfrontiert und Grünen-Stadtrat Lehmann ausgebuht, als er äußerte, sich vor allem über die neuen „kulturellen Einflüsse“ zu freuen. In den Augen der meisten Bürger bestehen diese Einflüsse vor allem aus einer besorgniserregenden Zunahme von Belästigungen gegenüber Frauen und Mädchen, Eigentumsdelikten und Raubüberfällen durch Migranten, über die auch die Lokalpresse immer wieder berichtet.

Nach drei Stunden Dialog lautete das Fazit der Beteiligten, dass Konsens nicht hergestellt werden konnte, doch es sollten von den politisch Verantwortlichen endlich die Zweifel der Bürger ernst genommen werden. Eine Änderung der derzeitigen Asylpolitik ist dringend nötig und die AfD wird ihren Beitrag zu leisten wissen! www.afdchemnitz.de

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