Frauke Petry in Chemnitz

400 Gäste bei Auftritt mit Direktkandidat Nico Köhler

Im Rahmen ihrer Wahlkampftour machte Frauke Petry am 21.8. Station in unserer Stadt. Rund 400 Bürger drängten sich bereits vor Beginn der Veranstaltung im restlos überfüllten Saal des Hotels „Rabensteiner Hof“, etlichen Gästen blieben nur Stehplätze.

Als unsere Bundes-und Landesvorsitzende in Begleitung von Generalsekretär Uwe Wurlitzer den Saal betrat, gab es minutenlangen Applaus und stehende Ovationen.

Nach kurzer Begrüßung durch Kreischef Volker Dringenberg ergriff zunächst Direktkandidat Nico Köhler das Wort.

Schwerpunkte seiner Rede waren insbesondere die kommunalen Themen wie fehlende Infrastrukturmaßnahmen bei gleichzeitig ausufernden Kosten im Bereich der Versorgung und Unterbringung von Asylbewerbern. Allein die Kosten für fünf, von der Stadt Chemnitz unterhaltenen Asylunterkünften summierten sich laut Auskunft der Verwaltung in den ersten sechs Monaten des Jahres auf ca. 1,85 Millionen Euro. Im Bereich Innere Sicherheit, so Köhler, würden in Chemnitz inzwischen mehr Straftaten registriert als in Dresden. Ein weiteres Anliegen sei ihm die Entlastung von Familien, führte Nico Köhler weiter aus. Diese müsse endlich umfassend durchgesetzt werden. In diesem Zusammenhang sprach er sich für eine „Willkommenskultur für Kinder“ aus.

Im Anschluß folgte die mit Spannung erwartete Ansprache von Frauke Petry. In über 70 Minuten Redezeit spannte sie den Bogen von der Bildungspolitik über die innere Sicherheit bis hin zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dabei machte sie deutlich, das mit Blick auf die jüngsten Ereignisse in Spanien Terror nicht die Kehrseite von Freiheit sei und das, den politischen Willen vorausgesetzt, eine Änderung der katastrophalen Migrationspolitik der Kanzlerin durchaus durchsetzbar wäre. Petry sprach sich zudem für die Abschaffung des individuellen Asylrechts in seiner jetzigen Form aus, da eine Steuerung von Zuwanderung über Asylverfahren als gescheitert zu betrachten sei.

Anhaltenden Beifall erhielt unsere Landesvorsitzende für ihre Forderung, die Finanzierung linksradikaler Vereine und „Bündnisse“ durch den Steuerzahler endlich zu beenden und stattdessen Polizei und Justiz finanziell sowie personell angemessen auszustatten.

Im Anschluß an ihre Rede nahmen sich Frauke Petry, Uwe Wurlitzer und Nico Köhler Zeit, um Bürgerfragen zu beantworten, was viele Anwesende auch ausgiebig nutzten.

Abschließend gilt unser Dank allen Gästen für ihr Interesse und den Verantwortlichen im „Rabensteiner Hof“, die trotz schwieriger Akustik für einen gelungenen Ablauf sorgten.

Tino Schneegass, KV Chemnitz

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