Veranstaltungsabsage mit Vaclav Klaus zeigt Intoleranz der „Toleranten“

Die AfD Chemnitz hat sich entsetzt gezeigt, dass die LUXOR GmbH die Bürgerveranstaltung am 21.04.17 mit dem ehemaligen tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus nach Drohungen abgesagt hat.

„Schon die Sachbeschädigungen durch Farbbeutelattacken sowie die Droh-Mails und Hasskommentare in den sozialen Medien nach der jüngsten AfD-Podiumsdiskussion im selben Haus sind nicht hinnehmbar“, empört sich der Vorsitzende des Kreisverbandes und Landesvorstand Volker Dringenberg. „Die zunehmende Intoleranz gegenüber anderen politischen Ansichten scheint nun auch in Chemnitz endgültig zum Alltag geworden zu sein. Solche Attacken und ihr Erfolg zeigen die fortschreitende Erosion der öffentlichen Debattenkultur. Es ist armselig, wenn eine demokratisch gewählte Partei, die in mehreren Landtagen vertreten ist und sich anschickt, als neue, echte Opposition in den Bundestag einzuziehen, mit derartigen Methoden am Erfolg gehindert werden soll.“

Dringenberg zeigt Verständnis für die Absage, bedauert sie zugleich und blickt kämpferisch nach vorn. „ Die Person von Vaclav Klaus als ,elder statesman` steht außerhalb jedes Vorwurfs, der der AfD derzeit gemacht wird. Seine Auffassung, dass individuelle Migration hinnehmbar sei, Massenmigration hingegen nicht, ist ebenso diskutabel wie seine These, dass Europa so viele Migranten nicht benötige, weder aus demographischen noch anderen Gründen, und die stattdessen das bisherige Gleichgewicht der europäischen Gesellschaft ins Wanken bringen werden.

Unser Kreisverband hält unverändert an der Veranstaltung mit Vaclav Klaus fest und wird zu gegebener Zeit über den neuen Tagungsort informieren.

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